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Im Mondkalender, 21./22.09.2012

Folgendes Gedicht „An den Mond“ wurde geschrieben:

„Wandle, wandle, holder Schimmer!
Wandle über Flur und Au,
gleitend, wie ein kühner Schwimmer,
in des stillen Meeres Blau.

Sanft im Silberglanze schwebest
  du so still durchs Wolkenmeer,
 und durch deinen Blick belebest
du die Gegend rings umher.

Manchen drücket schwerer Kummer,
  manchen lastet Qual und Pein;
 doch du wiegst in sanften Schlummer
tröstend ihn, voll Mitleid, ein.

Sanfter, als die heiße Sonne, 
winkt dein Schimmer Ruh und Freud,
und erfüllt mit süßer Wonne,
Tröstung und Vergessenheit.

 Hüllst in dichtbewachsnen Lauben
mit der sanften Fantasie
ganz den Dichter; machst ihn glauben,
seine Muse weiche nie.

Und auch mich hast du begeistert,
der ich dir dies Liedchen sang,
meiner Seele dich bemeistert,
da mein Lied sich aufwärts schwang“

– Franz Grillparzer im Jahr 1804 –

 

Heute beginnt um 16 50 Uhr offiziell der Herbst :-).

Renate G O O D – Coach

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